Oelbilder
und Zeichnungen
Die
Kuenstlerin ist gebuertige Oesterreicherin , Vater und Grossvater
stammten aus Muenchen und beschaeftigten sich ebenfalls mit Malerei.
Bereits in fruehester Kindheit war Zeichnen neben Musik ihre bevorzugte
Beschaeftigung, und so blieb es. Auf Aquarelle und Zeichnungen die
vor allem Gegenstaendliches, Figuren und Landschaften zum Thema
hatten, folgte die Arbeit mit Oel auf Leinwand und andere Supporte.
Derzeit entstehen Zeichnungen in Schwarz-Weiss.
Ein wichtiges Anliegen war es ihr, einen ganz persoenlichen Stil
zu entwickeln, unabhaengig zu bleiben von dem was gerade so laeuft
Staendige Zweifel begleiten dieses Vorhaben.
Nach und nach konzentriert sich die Kuenstlerin auf das fuer sie
Wesentliche, es entstehen die Interieurs und Exterieurs, Kompositionen
aus Formen der Flora und aus der Geometrie, ( Interieur und Exterieur,
auch der Mensch lebt in diesen beiden Dimensionen, man kann es auch
im uebertragenen Sinn verstehen ).
Unsere Welt, regelrecht ueberschwemmt von Kunst und Kuenstlern,
was braucht sie immer noch die Maler ? Die rasante Entwicklung der
Technik, die Verwendung dieser Techniken fuer Darstellungen jeder
Art, wozu noch mit Pinsel und Farbe arbeiten? Vielleicht weil das
Produkt daraus mit nichts anderem vergleichbar ist, seinen ganz
speziellen Charakter hat,durch nichts wirklich ersetzt werden kann.
Welz erstrebt bei ihren Arbeiten Aestethik und Harmonie. Sie liebt
Mathematik im weitesten Sinn, und setzt diese gerne um.
Ich gehe davon aus, dass das
Teil eines Ganzen aehnliche Struktur hat wie das Ganze und verwende
oft nur Teile. Um eine Harmonie zu erreichen bevorzuge ich ausgewogene
Mengen der verschiedenen Formen. Die Spontaneitaet geht dabei nicht
verloren, da diese Auswahl gefuehlsmaessig getroffen wird. Auf meine
Bilder soll das Runde, das Eckige, das Quadratische. das Dunkle
und das Helle, das Warme und das Kalte, das Boese und das Gute,
denn das Eine kann ohne das Andere nicht gut wahrgenommen werden.
Ein Bild das als Wandschmuck verstanden oder erworben wird, sollte
auch schoen sein, im weitesten Sinne und zum Hinsehen einladen.
Das Auge des Betrachters sollte gerne darauf ruhen oder es lieben
darin herumzuwandern.
Welz nahm an verschiedenen
Gruppenausstellungen teil (wie L’uomo e la sua dimensione
religiosa in Europa) im Vatikan,
und hatte mehrere Einzelausstellungen. (Ambiente trasformato) Galleria
La Paloma, Rom.

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